
Thema des Tages Die Öbag-Affäre, erklärt: Der brisante Werdegang eines ÖVP-Manns
Jul 24, 2020
Fabian Schmid, Redakteur beim STANDARD, erklärt den Werdegang von Thomas Schmid kurz und präzise. Renate Graber, investigative Journalistin beim STANDARD, präsentiert recherchierte Ungereimtheiten und liest brisante Chat-Auszüge. Gespräche drehen sich um Macht in der ÖBAG, Einflussnahmen bei Besetzungen und die Frage, ob ein Alleinvorstand Risiken birgt.
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ÖBAG verwaltet riesiges Staatsportfolio
- Die ÖBAG verwaltet indirekt rund 20 Milliarden Euro und überwacht elf staatliche Beteiligungen wie OMV, Post, Verbund und Telekom.
- Sie übt Kontrolle vor allem über entsandte Aufsichtsräte aus und verantwortet mehr als 100.000 Arbeitsplätze.
Umbenennung änderte Machtstruktur
- Die ÖBAG ging 2019 aus der Umstrukturierung der früheren ÖBIP/ÖIAG hervor und kehrte zu stärkerer Eigentümerkontrolle durch den Staat zurück.
- Der Wechsel änderte insbesondere die Besetzungsmechanismen von Aufsichtsräten und damit die staatliche Macht über Beteiligungen.
Thomas Schmid Karriere vom Kabinettschef zum ÖBAG-Chef
- Thomas Schmid stieg über Jahre als Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium zur einflussreichen Figur der ÖVP auf.
- 2019 wechselte er schließlich zur ÖBAG, nachdem er lange in der zweiten Reihe Karriere gemacht hatte.
