
SWP-Podcast Megatrends Afrika: Why should Europe re-engage with the Sahel’s military-led states?
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Nov 7, 2025 Lisa Tschörner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Fokus auf Konflikte in Niger, und Dr. Denis Tull, Experte für Sicherheitspolitik im Sahel, diskutieren die aktuellen militärischen Umwälzungen in Mali und Niger. Sie analysieren die gescheiterten EU-Missionen und die Uneinigkeit unter den Mitgliedstaaten über den Umgang mit Putschregierungen. Außerdem beleuchten sie Russlands Rolle in der Region und die Risiken eines Nicht-Engagements Europas, während sie pragmatische Ansätze für ein zukünftiges Engagement skizzieren.
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Episode notes
Sicherheits- und Wirtschaftsverschlechterung in Niger
- Nach dem Putsch in Niger verschlechterte sich die Sicherheitslage und es fehlen verlässliche Daten wegen staatlicher Unterdrückung.
- Es existieren neue bewaffnete Gruppen und wirtschaftliche Krisen, die das Leben der Bevölkerung stark belasten.
Militärherrschaft bringt keine Stabilität
- In Mali herrscht seit 2020 Militärjunta und die Lage hat sich nicht verbessert trotz der Versprechen.
- Jihadistische Gruppen erzielten zuletzt wichtige Geländegewinne und lähmten öffentliches Leben, etwa in Bamako.
Internationale Präsenz und ihr Rückschlag
- Nach der Intervention 2013 folgten UN- und EU-Missionen, aber sie blieben weitgehend wirkungslos in ihrer Zielerreichung.
- Diese Frustration und das Gefühl einer Fremdaufsicht trugen zur Popularität der Militärs und zum Bruch mit internationalen Partnern bei.
