
im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss BASF-Krise: Rettet das China-Geschäft den deutschen Standort?
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Mar 26, 2026 Bert Fröndhoff, Handelsblatt-Journalist mit Fokus auf Chemie und Pharma, erläutert BASFs Großoffensive in China und die Gründe für das neue Werk. Er spricht über technologische Vorteile, Rohstoffflexibilität und wie chinesische Gewinne Ludwigshafen stabilisieren könnten. Risiken wie Konjunktur, Überkapazitäten und Geopolitik kommen ebenfalls zur Sprache.
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China Als Zentrale Gewinnquelle Für BASF
- BASF setzt strategisch auf China, weil der Markt dort bereits ~50% der weltweiten Chemieproduktion ausmacht und weiter wächst.
- Das neue Zhangjiang-Werk ist state of the art und soll mit grünem Strom und moderner Technik Gewinne erzielen, die Ludwigshafen finanzieren sollen.
Modernes Werk Mit Eigenem Grüner Strom
- Das neue Werk in China nutzt modernen Anlagenbau und wird größtenteils mit grünem Strom betrieben, inklusive eines eigens gebauten Offshore-Windparks mit BASF-Partnerschaft.
- Technologisch ist die Anlage ‚state of the art‘ und unterscheidet sich von älteren, öl-/gas-orientierten Verbundstandorten wie Ludwigshafen.
Steamcracker Ermöglicht Rohstoffflexibilität
- Der in Zhangjiang installierte Steamcracker kann Rohstoffe verarbeiten, die nicht auf Rohöl basieren, und erlaubt flexibelere Input-Strategien bei Rohstoffknappheit.
- BASF kann so bei Ölverknappung oder Preisschocks auf alternative Gase wechseln und kurzfristig Kostenvorteile realisieren.
