Spur der Steine
Jan 18, 2026
Michael Grisko ist Honorarprofessor und Experte für die Filmgeschichte der DDR, während Kevin Hanschke als Kurator an der Ausstellung 'Wohnkomplex' mitarbeitet. Sie diskutieren, wie DEFA-Filme das Bauen und Wohnen in der DDR darstellen und welche gesellschaftlichen Widersprüche darin verborgen sind. Individuelle Anpassungen im Plattenbau werden beleuchtet, ebenso die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Siedlungen. Außerdem reflektieren sie die Erinnerungen an Plattenbauten als gesamtdeutsches Thema und die Relevanz von Wohnen im 21. Jahrhundert.
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Wohnen Als Zentrales Narrativ
- DEFA-Filme zeigen Bauen und Wohnen als zentrales Narrativ der DDR-Gesellschaft.
- Baustellen fungierten als Symbol für gesellschaftliche Entwicklung und persönliche Lebensläufe.
Kritik An Normierten Platten
- In Reife Kirschen kritisiert ein Bauarbeiter, dass WBS-70-Platten kein Doppelbett durch die Tür zulassen.
- Der Oberbaumeister winkt das als "Entwicklungsprobleme" ab, was echte Spannungen illustriert.
Die Baustelle Als Gesellschaftsmetapher
- Baustellen fungieren als Metapher für gesellschaftlichen Wandel und Planungsversagen.
- Sie verbinden Arbeit, Planung und private Konflikte zu einem vielschichtigen Blick auf die Gesellschaft.





