
Computer und Kommunikation Biometrieabgleich mit Social Media / NVidia Konferenz / Instagram-Fakechecking
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Mar 21, 2026 Tim Polzehl, Forscher am DFKI, erklärt ein Instagram‑Deepfake‑Checking‑Projekt. Marie Zinkan, Journalistin beim Deutschlandfunk, berichtet zu Plänen für biometrische Abgleiche mit Internetbildern. Sie diskutieren Web‑Crawling, biometrische Templates, Risiken von Massenabgleichen, NVIDIAs neue Serverarchitektur und ein Instagram‑Tool zum automatischen Prüfen von Deepfakes.
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Episode notes
Gesetzespläne Für Internetbasierte Gesichtsabgleiche
- Die Bundesregierung plant, Polizei und Behörden automatisiert mit Bildern aus dem Internet biometrisch abgleichen zu lassen.
- Vier Gesetzentwürfe erlauben Abgleiche etwa gegen Fotos von Webseiten und öffentlichen Social‑Media zur Suche nach Terrorverdächtigen.
Wie Kommerzielle Gesichtsdatenbanken Entstehen
- Kommerzielle Suchdienste wie PimEyes und Clearview AI bauen umfangreiche Bilddatenbanken durch Webcrawling auf und speichern Templates ohne Einwilligung.
- Webseiten werden gecrawlt, Bilder extrahiert, Gesichter in biometrische Templates umgewandelt und indexiert für Massensuche.
EU KI Verbot Gilt Nur Bei Einsatz Von KI
- Die EU‑KI‑Verordnung verbietet das ungezielte Auslesen von Gesichtsbildern aus dem Internet zur Erstellung oder Erweiterung von Gesichtserkennungsdatenbanken, aber nur wenn KI eingesetzt wird.
- Das Gesetz richtet sich explizit gegen Clearview‑artige Massenbanken, hinter denen der Unionsgesetzgeber warnte.
