
Große Töchter. 1 - Gabriele Heinisch-Hosek über Johanna Dohnal und das Feministin-Sein in der Politik
Jul 1, 2018
Gabriele Heinisch-Hosek, ehemalige Frauen- und Bildungsministerin und langjährige SPÖ-Frauenvertreterin, reflektiert über Johanna Dohnal und ihre Bedeutung für Frauenrechte. Es geht um Gewaltschutz, MeToo, Fristenregelung, Bildung als feministische Politik, Kinderbetreuung, Arbeitszeitreduktion und Barrieren für Frauen in Spitzenämtern. Kurze Anekdoten und politische Wegweiser runden das Gespräch ab.
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Episode notes
Bildungspolitik Als Kern Feministischer Strategie
- Bildungspolitik ist Feminismus: frühe Förderung, weniger Selektivität und Genderbildung ab Kindergarten sind zentral.
- Heinisch‑Hosek plädiert für projektorientierten Zugang zu MINT und Talentchecks ab zehn Jahren.
Lehrkräfte Training Gegen Rollenklischees Einführen
- Pädagoginnen und Pädagogen sollen teamorientiert und partnerschaftlich arbeiten, um Rollenklischees in der Pubertät zu durchbrechen.
- Weiterbildung für Lehrkräfte ist nötig, damit Mädchen Raum bekommen und Burschen ernst genommen werden.
Kinderbetreuung Bestimmt Berufliche Teilhabe
- Kinderbetreuung entscheidet Karrierechancen: fehlende Plätze verhindern Berufstätigkeit, besonders am Land.
- Heinisch‑Hosek berichtet, dass Arbeitgeber oft Verfügbarkeit verlangen und Frauen warten müssen ohne Platzangebot.



