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Planet der neuen Männer – #105

4 snips
Oct 31, 2018
Jordan Peterson, kanadischer Star-Autor und Psychologe, diskutiert die Krise der Männlichkeit in den USA und Europa. Er beleuchtet, wie der Maskulinismus oft als Reaktion auf Gleichberechtigungsbewegungen gewachsen ist. Gemeinsam mit Journalistinnen Sibylle Hamann und Melisa Erkurt sowie Matthias Dusini wird die Verbindung zwischen maskulistischen Strömungen und rechtsextremem Terrorismus thematisiert. Zudem wird erörtert, wie Geschlechterrollen und die Politik in Österreich junge Männer beeinflussen und welche Rolle der Feminismus beim Überwinden traditioneller Ideale spielt.
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Episode notes
INSIGHT

Globaler Aufschwung Neuer Maskulinität

  • Maskulinismus verbindet Hass auf Feminismus mit dem Wunsch nach Rückkehr zu harter Männlichkeit.
  • Diese Bewegung gewinnt weltweit Zulauf und beeinflusst auch europäische Debatten.
INSIGHT

Ungleichheit Als Naturargument

  • Maskulinisten sehen Ungleichbehandlung als naturgegeben und lehnen Gleichberechtigung aktiv ab.
  • Sie fordern, dass Härtere und Stärkere wieder dominieren sollen, statt Minderheitenschutz und Kooperation.
INSIGHT

Rhetorik Trägt Inhaltsleere

  • Jordan Peterson verknüpft persönliche Anekdoten mit grossen Thesen und rhetorischer Stärke.
  • Diese Mischung macht seine Bücher populär, enthält aber inhaltliche Leere und Widersprüche.
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