
11KM: der tagesschau-Podcast Pyro-Krieg im Stadion: Hansa Rostock zwischen Fußballliebe und Gewalt
Jan 16, 2026
Jonas Freudenhammer, NDR-Sportjournalist und Dokumentarfilmer, diskutiert die komplexe Beziehung zwischen Hansa Rostock und seinen gewaltbereiten Ultra-Fans. Er beleuchtet das gefährliche Potenzial von Pyrotechnik im Stadion und die wiederholten Ausschreitungen, die den Verein unter Druck setzen. Die Entwicklung von Neonazis zur heutigen Ultrakultur ist ebenso Thema wie die Schwierigkeiten des Vereins, klare Positionen zu beziehen. Freudenhammer erklärt, warum Hansa für die Region eine Identität stiftet und welche Herausforderungen in der Medienarbeit bestehen.
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Episode notes
Gewalt Teil Der Fanidentität Geworden
- Gewalt um Hansa Rostock reicht bis in die 1990er und wurde später von der Ultrakultur übernommen.
- Ultrakultur nutzte Gewalt auch zur Abgrenzung und Reputation gegenüber westdeutschen Gruppen.
Kleine Aggressive Minderheit, Große Wirkung
- Polizei schätzt 500–600 gewaltbereite Personen bei Heimspielen, maximal anlassbezogen bis zu 1000.
- Diese Gruppe bleibt eine Minderheit unter etwa 25.000 Zuschauern, ist aber stark organisiert und sichtbar.
Spaltung Zwischen Südtribüne Und Block 9a
- Jonas erklärt die Stadionaufteilung: Südtribüne (Ultras, Subtras) und Block 9a (abgespaltene Gruppe).
- Block 9a sammelte sich, weil einige Fans politisch rechts positioniert sein wollten und auf der Südtribüne nicht akzeptiert wurden.
