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Reiche kritisiert EU-Industriepolitik: IAA „zu kompliziert und zu viele Regeln“ | Nr. 8915

Feb 27, 2026
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kritisiert ein neues EU-Gesetz als überreguliert und zu bürokratisch. Diskussion über „Made in EU“ versus offenen „Made with Europe“ Handel. Debatte zu Protektionismus, Einbeziehung von Partnerländern und Bedarf an Vereinfachung der Industriepolitik.
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Episode notes
INSIGHT

IAA Als Überreguliertes Bürokratiemonster

  • Katharina Reiche sieht den Industrial Accelerator Act als überregulierten, ineffizienten Vorschlag mit rund 30 zusätzlichen Subregelungen.
  • Sie nennt ihn den 50. Vorschlag neben 49 bestehenden Regeln und kritisiert das Gegenteil von Entbürokratisierung.
INSIGHT

Konflikt Um Made in EU Label

  • Der IAA soll Buy European-Regeln und ein Made in EU-Label fördern, was protektionistisch wirkt.
  • Innerhalb der Kommission gab es Streit über die Definition und Reichweite des Made in EU-Labels.
ADVICE

Setze Auf Made With Europe Statt Protektionismus

  • Reiche empfiehlt statt strikter Bevorzugung europäischer Produkte einen offenen Made with Europe-Ansatz, der Partnerländer einschließt.
  • Sie warnt, dass Handelspartner wie Kanada nicht ausgeschlossen werden dürfen, wenn man sie zum Handel einlädt.
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