
NZZ Akzent China: Das schmutzige Geschäft mit Elefanten
Sep 9, 2025
Matthias Kamp, China-Korrespondent, berichtet über die Schattenseiten des Elefantenhandels in China. Zoos und Safari-Parks wachsen explosionsartig und benötigen zahlreiche Tiere, was illegale Geschäfte fördert. Kamp beleuchtet die schockierenden Lebensbedingungen der Elefanten sowie den Schmuggel zwischen Laos und China, der von Korruption durchzogen ist. Die Wirtschaftlichkeit der Parks steht im Kontrast zu den Tierschutzproblemen, während internationale Organisationen gegen den illegalen Elefantenhandel ankämpfen.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Agenten Organisieren Illegale Transporte
- Kamp schildert ein Gespräch mit einem laotischen Anbieter, der den grenzüberschreitenden Transport von Elefanten organisierte.
- Der Anbieter bestätigte, dass Bestechungsgelder an Zoll und Behörden nötig sind und dass solche Dienste möglich, aber aufwendig und teuer sind.
Hohe Kosten Treiben Illegalen Handel
- Der Marktpreis und die Logistikkosten für einen Elefanten sind enorm und treiben illegale Netzwerke an.
- Ein einzelnes Tier kostet oft rund 100'000 US-Dollar, Gesamtkosten können bis zu einer Million Dollar erreichen.
Höhere Politische Protektion Gefragt
- Der Schmuggel erfordert heute höhere politische Protektion in Laos, teilweise bis auf die Ebene stellvertretender Ministerpräsidenten.
- Das macht den Handel politisch vernetzter und schwieriger, aber nicht unmöglich.
