
Der Tag Bye-bye Riester-Rente - Was ändert sich bei der privaten Altersvorsorge?
Mar 27, 2026
Claudia van Laak, Korrespondentin in Berlin mit Schwerpunkt Politik, ordnet den umstrittenen Umbau von "Demokratie leben" ein. Birgid Becker, Wirtschaftsredakteurin mit Fokus Rente, erklärt den Wechsel von der Riester-Rente zum neuen Altersvorsorge-Depot. Es geht um Fördermechanik, Gebührenobergrenzen, wer profitiert und Risiken für Zivilgesellschaft und Kontinuität staatlicher Programme.
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Neues Altersvorsorge-Depot statt Riester
- Die Riester-Rente wird durch ein neues Altersvorsorge-Depot ersetzt mit proportionalen Zulagen statt fester Grundzulage.
- Staat zahlt 50 Cent pro eingezahltem Euro bis 360 € und 25 Cent für 360–1800 €, maximal 540 € Förderhöhe plus Familiensonderzuschläge.
Staatliches Standardprodukt als Konkurrenz
- Es wird ein staatliches Standardprodukt geben, öffentlich angeboten, mit hoher Sicherheit und niedrigen Kosten im Vergleich zu privaten Angeboten.
- Vertriebs- und Detailfragen sollen per Verordnung geregelt werden; Banken und Versicherer könnten Konkurrenz fürchten.
Gebührendeckel beeinflusst Rendite massiv
- Abschluss- und Verwaltungskosten werden auf 1% gedeckelt, können Endvermögen aber stark senken, wenn Anbieter den Deckel ausreizen.
- Finanztipp-Rechnung: bei 6% Rendite wird aus 269.000 € (0,2% Gebühren) nur ~219.000 € bei 1% Gebühren.
