
FALTER Radio Wie wir die Weltwirtschaftskrise verhindern – #364
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Jul 18, 2020 Jens Südekum, Professor für Volkswirtschaftslehre und Experte für Wirtschaftspolitik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, spricht über die Notwendigkeit von Schulden zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise. Er beleuchtet die Unsicherheiten in Deutschland und Österreich und kritisiert die Haltung der sparsamen Vier in der EU. Südekum plädiert für gemeinsame Anleihen und eine aktive Fiskalpolitik, um eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation zu erreichen. Er diskutiert die politischen Veränderungen unter Olaf Scholz im Kontext einer stärkeren Rolle staatlicher Investitionen.
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Episode notes
Unsicherheit Entscheidet Prognosen
- Die erste wirtschaftliche Reaktion auf die Pandemie war massiv, doch die Zukunft bleibt extrem unsicher.
- Jens Südekum betont, dass eine mögliche zweite Welle und verändertes Konsumentenverhalten Prognosen stark beeinflussen.
Hohe Sparquote Dämpft Erholung
- Sparquote steigt als Indikator für Verunsicherung bei Haushalten und Unternehmen.
- Hohe Sparneigung dämpft Konsum und Investitionen und bremst die konjunkturelle Erholung.
Dauerhafte Branchen-Schäden
- Einige Branchen tragen dauerhafte Schäden, besonders Tourismus, Großveranstaltungen und Teile der Autoindustrie.
- Das Problem wird sein, neue Jobs für Verlierer und Berufseinsteiger zu schaffen.
