
Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova 100 Jahre USA - Die "Centennial Campaign" 1876
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Jan 23, 2026 Dr. Matthias von Helmfeld, Geschichtsexperte, ordnet die Centennial Campaign und die Indianerkriege historisch ein. Anne Raith, ARD-Korrespondentin in Washington, spricht über die heutige Lage indigener Bevölkerungen und Erinnerungskultur. Alfred Wallon, Romanautor, liefert biographische Einordnungen zu Figuren wie Custer und Sitting Bull. Arne Köhler, Autor und Rechercheur, berichtet von Feldrecherchen und Hintergründen der Konflikte.
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Centennial Campaign Als Staatsprojekt
- Die US-Regierung forderte 1876, alle Indigenen müssten in Reservate ziehen und drohte militärisch durchzugreifen.
- Dieser Befehl und seine Durchsetzung wurden als "Centennial Campaign" bekannt und verband Gewalt mit Staatsbildpflege.
Expansion Triebkonzept Für Konflikte
- Die Expansion in den Westen wurde durch Rohstoffe, Eisenbahn und fruchtbares Land getrieben.
- Wirtschaftliche Interessen und Siedlerdruck machten Konflikte mit indigenen Völkern unvermeidlich.
Ultimatum, Custers Angriff Und Niederlage
- Präsident Grant setzte ein Ultimatum: Bis 31. Januar 1876 sollten Lakota in Reservate gehen, sonst drohe Militär.
- Custer fand ein viel größeres Lager am Little Bighorn und griff an, wurde aber vernichtend geschlagen.



