
'ne Dosis Wissen | Der Medizin-Podcast für Menschen im Gesundheitswesen Herzrhythmusstörungen mit Wearables erkennen und neue Abalationsverfahren
Feb 27, 2026
Dr. Melanie Gunawardene, Elektrophysiologin und Kardiologin aus Frankfurt, forscht zu Katheterablationen und Pulsed‑Field‑Ablation. Sie spricht über den Pulse Day zur Sensibilisierung für Herzrhythmusstörungen. Diskussion über Nutzen und Grenzen von Wearables. Neue Therapieoptionen und individualisierte Ablationsstrategien werden vorgestellt.
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Episode notes
Vorhofflimmern Ist Häufiger Als Vermutet
- Herzrhythmusstörungen betreffen etwa jede dritte Person ab dem 55. Lebensjahr und sind somit sehr häufig.
- Pulse Day wurde gestartet, um Bewusstsein zu schaffen, Mythen zu klären und Bevölkerung über Puls und Rhythmusstörungen aufzuklären.
Bei Alarm Die Daten Ärztlich Prüfen Lassen
- Wenn Wearables ein Warnsignal zeigen, sollte das EKG vom Arzt interpretiert werden und nicht blind dem Algorithmus vertraut werden.
- Geräte liefern oft gute EKG-Qualität, aber Algorithmen machen Fehler; ärztliche Begutachtung gibt Entwarnung oder Diagnose.
Wearables Nicht Pauschal Empfehlen
- Empfehle Wearables nicht pauschal, erkläre Kosten und Limitierungen und biete als Alternative Langzeit‑EKG an.
- Bei seltenen Episoden können Wearables sinnvoll sein; Langzeit‑EKG schlägt oft fehl, wenn Episoden nur monatlich auftreten.
