
Startup Insider Starlink, Defense, Datenzentren im All: Ist der SpaceX-IPO sein Geld wert? – Alexander Oelling (INXM), Philipp Müller (Signatrix) und Daniel Höpfner (b10)
Apr 17, 2026
Alexander Oelling, Gründer und CEO von INXM und ehemaliger CDO bei Volocopter mit KI- und Raumfahrt-Background. Es geht um Starlinks Einnahmen und ob ein SpaceX‑IPO gerechtfertigt ist. Diskussion über Kosten fürs Starten, warum Konzerne in Satelliten investieren und die thermodynamischen Hürden für Datenzentren im All. Außerdem Risiken durch Strahlung, Wartung und geopolitische Kapazitätsengpässe.
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Starlink Liefert Starke Profitabilität
- Starlink ist profitabel: 11,5 Milliarden Umsatz und rund 7,2 Milliarden EBITDA im letzten Jahr zeigen, dass Raumfahrtgeschäft ernsthaft Geld verdienen kann.
- Alexander Oelling betont, dass diese Margen Starlink zu einem der profitabelsten Player machen und das Space-Business neu bewertet.
Thermodynamik Macht Space-Datacenter Unpraktisch
- Data Center im All scheitern primär an Thermodynamik: Hitzeabfuhr im Vakuum erfordert riesige Radiatoren mit Tonnen Gewicht pro Megawatt.
- Alexander Oelling nennt grob ~50 Tonnen Radiator pro Megawatt und erklärt damit die absurden Startkosten.
Radiation Zwingt Zu Anderer Space-Hardware
- Weltraum-Elektronik ist anders: Modernste Chips sind strahlenanfällig und im All werden grob strukturierte, radiation-härtere Prozessoren eingesetzt.
- Oelling erklärt, warum aktuelle 3nm-Prozessoren nicht ohne weiteres für Space-Datacenter nutzbar sind.

