
Verbrechen Lischka will zurück in den Knast
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Mar 24, 2026 Lale Artun, ZEIT Verbrechen‑Reporterin, erzählt einen ungewöhnlichen Kriminalfall rund um Lischka, der nach 30 Jahren Haft lieber eingesperrt bleiben will. Es geht um Gewaltvergangenheit, inszenierte Provokationen und die Ratlosigkeit von Justiz und Forensik. Mehrere Gerichtsszenen, Gutachten und die Frage, wie Freiheit scheitern kann, werden lebendig beschrieben.
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Episode notes
Suizidandrohung Als Taktisches Mittel
- Lale Artun und die Hosts diskutieren, dass Lischka Suizidandrohungen wiederholt taktisch einsetzt, um Strafmilderung zu erzielen.
- Psychiatrische Gutachten notieren ein Muster: Suizidabsichten eröffnen vermeintliche Handlungsfreiheit für weitere Taten.
Geiselnahme In Der JVA Mit Schweren Traumafolgen
- Lale beschreibt die Geiselnahme 2001: Eine Krankenschwester wird mit einem angespitzten Buttermesser gezwungen und sexuell erniedrigt.
- Die Frau erlitt eine schwere posttraumatische Belastungsstörung und konnte nie in den Beruf zurückkehren.
Urteilsmosaik Führte Zu Langer Haft Ohne Sicherungsverwahrung
- Lale Artun zeigt, dass Lischkas sehr lange Haftzeit nicht nur vom Mord stammt, sondern von zwei weiteren Geiselnahmen.
- Eine ursprünglich verhängte Sicherungsverwahrung wurde später vom BGH aufgehoben, was längere Freiheit ermöglichte.
