
JACOBIN Podcast Wie die Deutsche Bank eine Epstein-Whistleblowerin mundtot machte – von Veronica Riccobene und Freddy Brewster
Feb 27, 2026
Ein Whistleblower-Fall rund um die Deutsche Bank und verdächtige Kontobewegungen mit Verbindungen zu Jeffrey Epstein und Kushner steht im Mittelpunkt. FBI-Dokumente und neu veröffentlichte Unterlagen werden besprochen. Es geht um interne Vergeltungsmaßnahmen, ungewöhnliche Krypto-Transaktionen und mögliche Sonderbehandlungen prominenter Kundinnen.
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Whistleblowerin Meldet Verdächtige Epsteinskonten
- Tammy Hill McFadden meldete 2015 wiederholt verdächtige Transaktionen von Jeffrey Epsteins Konten und weigerte sich weiter daran zu arbeiten.
- Ihre Beschwerden führten laut FBI zu Kritik, Bonusverlusten und 2018 zur Kündigung, die sie als Racheaktion ihres Vorgesetzten beschreibt.
Bank Zahlt Millionen Für Umgang Mit Epstein
- Regulatorische Untersuchungen und Klagen zeigten, dass die Deutsche Bank jahrelang von Epsteins Aktivitäten profitierte und mangelhafte AML-Kontrollen hatte.
- New Yorks Aufsicht verhängte 2020 eine 150‑Mio‑Dollar-Strafe; Opferklage führte 2022 zu 75 Mio. Schadensersatz.
102 PEPs Wurden Systematisch Zurückgestellt
- McFadden entdeckte 102 nicht geprüfte politisch exponierte Personen (PEPs), die im internen AML-System auf unbestimmte Zeit zurückgestellt waren.
- Ihre Alarmierung löste laut FBI eine Vergeltungskampagne aus, die zu Ablehnungen ihrer Arbeit und Leistungsproblemen führte.
