
Apropos – der tägliche Podcast Digitaler Missbrauch: Was die Enthüllung um Collien Fernandes auslöst
Mar 27, 2026
Meredith Haaf, Journalistin bei Süddeutscher Zeitung und Tages‑Anzeiger, ordnet den Fall Ulmen‑Fernandes ein. Sie erzählt, wie gefälschte Nacktbilder und Identitätsbetrug entdeckt wurden. Es geht um rechtliche Lücken bei Deepfakes, gesellschaftliche Empörung und die Frage, warum viele Männer schweigen.
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Episode notes
Geständnis laut Fernandes im Hotelgespräch
- Meredith Haaf erklärt, dass Christian Ulmen laut Fernandes gestanden habe, Fake-Profile erstellt und gefälschte Bilder sowie Sextalks geführt zu haben.
- Das Geständnis soll erfolgt sein, als Ulmen sie in einem Hotel auf ihre Anzeige ansprach und sie zur Rücknahme bewegen wollte.
Vorwürfe gehen über Deepfakes hinaus
- Fernandes wirft Ulmen neben digitalen Taten auch jahrelange psychische und körperliche Misshandlung vor und hat in Spanien Anzeige erstattet.
- Die Anzeige umfasst Identitätsdiebstahl, Geheimnisverrat, öffentliche Verleumdung, wiederholte Misshandlung und schwere Bedrohung.
Spanien stärkt Aussicht auf juristische Aufklärung
- Spanien gilt als Vorzeigeland im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und hat spezialisierte Gerichte, was die Erfolgschancen eines Verfahrens erhöht.
- Fernandes klagte in Spanien, weil Teile der Vorwürfe dort passiert sein sollen und Zeugen vor Ort sind.
