
Musi*Sociology - Gesellschaft durch Musik verstehen #47 - Herbert Grönemeyer - Prekäre Arbeitsbedingungen im Musikgeschäft
Feb 1, 2026
Herbert Grönemeyer, deutschsprachiger Sänger und Aktivist für faire Musiker*innen-Bezahlung, erzählt von seinem Werdegang und frühen Musikbusiness-Erfahrungen. Er spricht über den Wandel von Plattenverkäufen zu Streaming, intransparente Deals und warum Klick-basierte Abrechnung kleinere Künstler benachteiligt. Außerdem diskutiert er politische Bündelungen, User-Centric als Lösung und die Gefahr sinkender kultureller Vielfalt.
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Episode notes
Streaming Wurde Ohne Künstler Verhandelt
- Herbert Grönemeyer erklärt, dass Streaming an sich gut ist, aber ohne Künstlerbeteiligung eingeführt wurde und die Spielregeln nicht mit Musikschaffenden verhandelt wurden.
- Das fehlende Vertrauen und die mangelnde Transparenz zwischen Streamingdiensten, Major-Labels und Künstlern erzeugen ein ungerechtes System.
Langer Weg Bis Zum Erfolg
- Grönemeyer erzählt, wie er über mehrere erfolglose Platten und Bühnenarbeit zum Durchbruch kam und sich dadurch künstlerisch entwickelte.
- Er betont, dass er vier bis fünf Alben machen durfte, bevor der wirtschaftliche Erfolg eintrat.
Undurchsichtige Deals Verbergen Milliarden
- Grönemeyer kritisiert die intransparente Verteilung, bei der Labels und Streamingdienste Mittel im Hintergrund behalten können und Künstler oft wenig erhalten.
- Er fordert Einsicht in Vertragsstrukturen, weil ohne Kontrolle Milliarden in „Schwarze Löcher“ verschwinden könnten.




