Große Töchter.

Minisode 7 - Klaudia Paiha über die Neuregelung der Mindestsicherung und warum sie ein feministisches Thema ist

Feb 23, 2019
Klaudia Paiha, Gewerkschafterin und AK-Vorstandsmitglied mit Sozialpolitik-Expertise, erklärt die Neuregelung der Mindestsicherung. Sie spricht über die Umstellung auf Höchststandards, die besonderen Belastungen für Alleinerziehende und Frauen sowie Folgen für WGs, Wohnkosten und Gewaltprävention. Es geht um Sanktionen, Sachleistungen und die Forderung nach individueller Qualifizierung statt pauschaler Kürzungen.
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Episode notes
INSIGHT

Strukturelle Nachteile Erhöhen Frauenarmut

  • Frauen sind am Arbeitsmarkt benachteiligt durch unterbrochene Erwerbsverläufe, Pflege- und Betreuungsaufgaben sowie atypische Beschäftigung.
  • Paiha macht klar, dass diese strukturellen Faktoren zu niedrigen Pensionen und höherer Armutsgefährdung führen.
INSIGHT

Kinderleistungen Fallen Ab Dem Dritten Kind Stark

  • Kinderleistungen werden gestaffelt und sinken mit jedem weiteren Kind; ab dem dritten Kind bleiben nur noch rund 1,50 Euro pro Tag übrig.
  • Paiha warnt, dass dadurch Familien und vor allem Alleinerziehende massiv verschlechtert werden.
INSIGHT

Deckel Für Haushaltsgemeinschaften Trifft Vulnerable Wohnformen

  • Sozialhilfe begrenzt Anspruchshöhen für Haushaltsgemeinschaften und setzt eine Obergrenze bei etwa 175 Prozent.
  • Das trifft WG-Formen, überbelegte Wohnungen und Frauen in Schutzwohngemeinschaften besonders hart, so Paiha.
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