Mindestalter für TikTok und Co: Jugendschutz oder übertrieben?
Feb 19, 2026
Jakob von Lindern, Leiter des Digitalressorts der ZEIT, gibt kurze fachliche Einschätzungen zu Digitalpolitik und Jugendschutz. Er diskutiert Australiens Mindestalter-Vorstoß, politische Debatten in Deutschland und die wissenschaftliche Lage zu Risiken. Themen sind Altersverifikation, Datenschutz, Lobbyeinfluss der Tech-Konzerne und Alternativen wie EU-Regeln und Elternbegleitung.
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Klare gesundheitliche Risiken und erste politische Reaktion
- Exzessiver Social-Media-Konsum wird mit Essstörungen, Depressionen und Angststörungen in Verbindung gebracht.
- Australien hat als erstes Land ein Zugangsverbot für Unter-16-Jährige eingeführt, weil Eltern Druck machten.
Eltern Initiierten Australisches Verbot
- In Australien startete die Initiative für das Verbot wegen Elternbeschwerden, nicht Politik.
- Premier Anthony Albanese sagte, das Gesetz richte sich an "Mums and Dads" und reagierte auf elterlichen Druck.
Politische Vorschläge Für Altersgrenzen
- Die SPD schlägt ein abgestuftes Modell vor: unter 14 gar kein Zugang, 14–16 nur mit Einwilligung und Jugendversion ohne algorithmischen Feed.
- Die CDU diskutiert ein Verbot für unter 16-Jährige und Friedrich Merz unterstützt diese Richtung.
