
Auf den Punkt „New Start“ endet – und das atomare Wettrüsten beginnt?
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Feb 5, 2026 Hubert Wetzel, SZ‑Korrespondent für europäische Sicherheit, erklärt kurz seine Arbeit zu Atomwaffen und Rüstungskontrolle. Er spricht über das Auslaufen von New START und warum das für weltweite Rüstungskontrolle bedeutsam ist. Danach diskutiert er die Wahrscheinlichkeit eines neuen nuklearen Wettrüstens, Kosten und Modernisierung der Arsenale sowie mögliche Folgen für China und einen europäischen Atomschirm.
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Episode notes
Ende Der Formellen Obergrenze
- Der New START-Vertrag band USA und Russland völkerrechtlich an Obergrenzen von je 1.550 Sprengköpfen.
- Sein Auslaufen entfernt diese formelle Begrenzung und verändert das Signal an Nicht-Atomstaaten.
Rüstungskontrolle Als Vertrauensanker
- Hubert Wetzel betont, dass Rüstungskontrolle ein wichtiges Signal an die Welt ist und Großmächteverhalten zementiert.
- Ohne vertragliche Grenzen wird Vertrauen wichtiger, weil man nicht mehr auf bindende Abmachungen bauen kann.
Kosten Hemmen Ein Wettrüsten
- Wetzel hält ein schnelles atomares Wettrüsten für unwahrscheinlich, weil Waffenbeschaffung und Unterhalt extrem teuer sind.
- Russland und die USA dürften eher modernisieren statt ihre Arsenale kurzfristig zu verdoppeln.
