
Demenz Podcast Folge 59: Queere Menschen mit Demenz
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Feb 1, 2024 Nora Eckert, eine Trans-Person und Publizistin, teilt ihre Erfahrungen über das Leben als Transidente und die Herausforderungen im Alter. Sie discusses die rechtlichen Aspekte, wie Zwangsoperationen, die Transpersonen erlitten haben. Das Gespräch beleuchtet auch die Unsichtbarkeit queerer Menschen in Pflegeeinrichtungen und die Bedeutung von Sichtbarkeit und Unterstützung. Zudem wird thematisiert, wie Demenz das Outing beeinflussen kann und welche spezifischen Bedürfnisse in der Altenpflege berücksichtigt werden sollten.
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Episode notes
Noras Entdeckung Der Lebbarkeit
- Nora Eckert beschrieb, wie sie Transsein entdeckte und in Berlin Lebensmodelle fand, die Lebbarkeit ermöglichten.
- Sie lebt seit 1976 als Transfrau und kombinierte Nachtleben mit langjähriger Berufstätigkeit.
Rechtliche Gewalt Verlängert Misstrauen
- Gesetzliche Zwangsmaßnahmen gegen Transpersonen (z. B. Sterilisationsanforderung) wurden erst spät aufgehoben.
- Relevante rechtliche Eingriffe beeinflussen das Vertrauen älterer Transpersonen in Institutionen.
Unsichtbarkeit In Einrichtungen
- Viele queere Menschen bleiben in Pflegeheimen unsichtbar, weil sie gelernt haben, sich zu verbergen.
- Statistisch sollten aber 5–10% queere Bewohner:innen vorhanden sein, weshalb Unsichtbarkeit ein Strukturproblem ist.


