Interviews

Jerusalem - Abt Nikodemus wünscht sich mehr Schutz für Christen vor Gewalt

May 6, 2026
Abt Nikodemus Schnabel, leitender Mönch der Dormitio-Abtei in Jerusalem, spricht über die eskalierende Gewalt gegen Christen in Israel. Er schildert jüngste Angriffe, erläutert Täterprofile und kritisiert das Ausbleiben staatlicher Solidarität. Er fordert mehr Schutz und deutlichere Unterstützung aus dem Ausland.
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ANECDOTE

Wiederholte Hassattacken Auf Christen In Jerusalem

  • Abt Nikodemus berichtet von wiederholten Hass-Attacken auf Christen in Jerusalem, inklusive Spucken, Rempeln und Graffiti mit "Tod den Christen".
  • Konkreter Vorfall: Eine Nonne wurde zu Boden geworfen, getreten und musste mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus, das Video dokumentiert die Brutalität.
INSIGHT

Zivilgesellschaft Steht Aber Staatliche Zeichen Fehlen

  • Nikodemus sieht die zivile Gesellschaft als solidarisch, viele jüdische Freunde wehren sich gegen Intoleranz in Jerusalem.
  • Fehlende staatliche Signale: Er kritisiert, dass Spitzenpolitiker wie Netanyahu keine sichtbaren Solidaritätsadressen in hebräischen Kanälen zeigen.
ADVICE

Staat Muss Sichtbar Solidarität Zeigen

  • Nikodemus fordert klarere staatliche Stellungnahmen und sichtbare Solidaritätsbekundungen von Spitzenpolitikern nach Gewalttaten.
  • Er nennt als Maßstab Deutschland: Politiker sollten persönlich vor Ort Präsenz zeigen und betroffene Minderheiten ernst nehmen.
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