
FALTER Radio Wiener Künstler Günter Brus im Interview – #37
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Mar 9, 2018 Günter Brus, ein prominenter Vertreter des Wiener Aktionismus, spricht über seine bahnbrechenden Performances und die Verbindung von Kunst und Politik in Österreich. Er erinnert sich an seine kontroversen Auftritte in den 60er-Jahren und reflektiert die Herausforderungen, die er in einem sich wandelnden politischen Umfeld erlebte. Brus erörtert seine künstlerische Entwicklung, den Einfluss von Egon Schiele und die Beziehung zwischen Kunst und Spiritualität. Seine persönliche Geschichte spiegelt die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen wider.
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Episode notes
Protest Mit Staatsflagge
- Günter Brus erzählt, wie er 2000 die Idee eines "Ministeriums für Wiederbetätigung" als Protest gegen politisierte Kunstplakate entwickelte.
- Die Verwendung der Staatsflagge war bewusst provokant und bezog sich auf seine Rolle als Staatsbürger, nicht nur als Künstler.
Hymne Als Spontane Geste
- Brus beschreibt, wie die Hymne spontan während der Uni-Aktion eingefallen ist und nicht vorher angekündigt war.
- Er betont, dass die Hymne erst vor Ort Teil der Aktion wurde und improvisatorisch eingesetzt wurde.
Aufwachsen An Der Grenze
- Brus schildert seine Kindheit an der slowenischen Grenze und die nationalsozialistische Prägung seines Vaters.
- Er erzählt, dass dieser Hintergrund später zu einem fundamentalen Erziehungs- und Konfliktpunkt wurde.
