
News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten Special Crans-Montana: Wie man verbrannte Opfer identifiziert
Jan 2, 2026
Christian Brenzikofer, Leiter des Disaster Victim Identification Teams der Schweiz und Kommandant der Kantonspolizei Bern, gibt Einblicke in die herausfordernde Identifikation von Brandopfern. Er spricht über die rasche Alarmierung seines Teams und die emotionalen Belastungen bei solch tragischen Einsätzen. Themen wie die Bedeutung von Postmortem-Daten, die Herausforderungen bei der Identifikation schwer verstümmelter Opfer und der Druck von Angehörigen werden beleuchtet. Brenzikofer teilt seine Erfahrungen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit, um den Betroffenen gerecht zu werden.
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Episode notes
Interdisziplinäres Identifikationsteam
- Das DVI-Team besteht aus rund 40–50 Fachleuten verschiedener Disziplinen wie Rechtsmedizin, Zahnmedizin und Kriminaltechnik.
- Die Zusammenarbeit schweizweit und die Leitung durch die Kantonspolizei Bern ermöglichen rasches, koordiniertes Handeln.
Zuerst Sicherheit, dann Identifikation
- Priorisiert zunächst Gefahrenabwehr und Abklärungen, etwa ob ein Anschlag vorliegt, bevor Identifikationsarbeiten beginnen.
- Organisiert früh eine Leichensammelstelle, um Postmortem-Daten systematisch zu erfassen und die Arbeit sicher zu strukturieren.
Datengetriebene Identifikation
- Identifikation stützt sich auf Postmortem-Daten wie DNA, Fingerabdrücke, Fotos und Zahnstatus sowie Antemortem-Informationen der Angehörigen.
- Datenmanagement führt diese Informationen zusammen, um eine hundertprozentige Identitätssicherung zu erreichen.
