
Apropos – der tägliche Podcast Vermessung der Tiefsee: Ein geopolitisch heikles Unterfangen
Feb 25, 2026
Moritz Marthaler, Journalist für Reportagen und Storytelling, berichtet über die Vermessung des Meeresbodens. Er spricht über technische Messmethoden und die Lücke von nur 27% kartierter Tiefsee. Themen sind geopolitische Spannungen um Grönland und Arktis, private Expeditionen mit Datenbedingungen sowie die finanziellen und praktischen Hürden von Seabed 2030.
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Episode notes
Echolot Bestimmt Meeres-Tiefen Per Schalllaufzeit
- Moderne Tiefenmessung nutzt vor allem Echolot: akustische Impulse vom Schiff und Messung der Laufzeit bis zum Echo.
- Schallgeschwindigkeit (~1500 m/s) plus Salzgehalt, Temperatur und Druck beeinflussen die Berechnung der Tiefe.
Vermessung Braucht Jahrzehnte statt Jahre
- Ein einzelnes Vermessungsschiff bräuchte schätzungsweise 970 Jahre, um die fehlenden Meeresteile abzufahren.
- Anfangs kamen schnelle Fortschritte durch bereits vorhandene staatliche und private Karten; das restliche Gebiet erfordert aufwändige Echolot-Expeditionen.
Suche Partnerschaften Für Vermessungsdaten
- Wegen knapper Staatsmittel müssen Wissenschaftler Allianzen mit Industrie und privaten Geldgebern eingehen, um Daten und Schiffe zu bekommen.
- Das bringt mehr Messdaten, aber auch Risiken, weil Firmen Karten für kommerzielle Zwecke nutzen können.
