
Ganz offen gesagt #02 2019 Über Journalismus, Zynismus und die Schriftstellerei – mit Saskia Jungnikl-Gossy
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Feb 22, 2019 Saskia Jungnikl-Gossy ist Journalistin und Autorin, die über Politik schreibt und ein bewegendes Buch über den Tod ihres Vaters verfasst hat. Sie spricht über ihren Werdegang von der Innenpolitik zur Schriftstellerei. Zynismus im Politjournalismus und die Herausforderungen des Freelancings kommen zur Sprache. Besonders betont sie die Wichtigkeit einer verantwortungsvollen Suizidberichterstattung. Zudem reflektiert sie, wie persönliche Erfahrungen den kreativen Prozess beeinflussen und welche administrativen Hürden Autoren bei der Buchpromotion überwinden müssen.
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Warum Innenpolitik Zynisch Macht
- Saskia beobachtet, dass Innenpolitik einen zynisch machen kann, weil Netzwerke, Abhängigkeiten und Karrieredenken oft echte Sachdebatten verdrängen.
- Diese Desillusionierung nahm ihre Begeisterung, sodass sie sich anderen Themen wie der Verarbeitung des Suizids ihres Vaters zuwandte.
Persönliche Verlusterfahrung Führt Zur Recherche
- Der Suizid ihres Vaters 2008 prägte Saskias Leben; fünf Jahre später begann sie, das Thema zu recherchieren und darüber journalistisch zu schreiben.
- Diese persönliche Auseinandersetzung führte schließlich zu dem Standard-Artikel, der den Buchauftrag auslöste.
Vom Zeitungsartikel Zum Buchvertrag
- Nach ihrem Standard-Text kontaktierte eine Berliner Literaturagentur Saskia und bot einen Buchvertrag an, woraufhin sie ein Konzept schrieb und schnell ein halbes Jahr intensiv am Buch arbeitete.
- Das Thema war für sie präsent: fünf Jahre nach dem Tod ihres Vaters musste sie vieles nur noch aufschreiben.



