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Irankrieg treibt Gaspreise: Neue Risiken für Deutschlands Wirtschaft | Nr. 8949

Mar 5, 2026
Nach Angriffen auf den Iran steigen die Gaspreise und sorgen für Marktunruhe. Eine mögliche Sperrung der Straße von Hormus könnte Energieversorgung und Handelskosten massiv belasten. Diskussionen drehen sich um Deutschlands Verwundbarkeit, steigende Versicherungsprämien und Risiken für energieintensive Branchen. Auch Lieferkapazitäten Irans und globale Preisfolgen werden thematisiert.
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INSIGHT

Kurzfristige Angriffe treiben Gaspreise spürbar hoch

  • Kurzfristige Eskalationen wie der Angriff auf den Iran treiben Großhandelspreise für Erdgas binnen Tagen deutlich nach oben.
  • Gasfutures stiegen laut Börse.de vom 26. Februar 2,83 auf 3,05 USD pro MMBtu; ein Anstieg von über 7 Prozent in wenigen Tagen.
INSIGHT

Bundesbank Studie: Angebotsschocks prägen Preise

  • Die Bundesbank zeigte 2024, dass Angebotsschocks und Nachfrageschwankungen Gaspreise und Industrieproduktion stark beeinflussen.
  • Auf dem Höhepunkt 2022 waren Einmonats-Futures bis zu zwölfmal so teuer wie 2019; ohne Schocks lägen Preise deutlich niedriger.
INSIGHT

Große Reserven Aber Begrenzte Exportkapazität Im Iran

  • Iran hat riesige Reserven, aber begrenzte Exportfähigkeit wegen Sanktionen und Technikmangel.
  • Columbia-Forscher: Iran besitzt ~34 Billionen m³, produzierte 2024 etwa 263 Milliarden m³, aber Fördertechnik und Verträge limitieren Exporte.
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