
Vollbild Trotz Haushaltssperre und Kürzungen: Das 38.Filmfest Dresden setzt auf Austausch
Apr 11, 2026
Anne Gasschütz, Festivalleiterin des Filmfest Dresden, erklärt knapp ihre Rolle. Sie spricht über die finanziellen Engpässe durch Haushaltssperre und Kürzungen. Es geht um Personal-, Gehalts- und Inflationsdruck. Sie beleuchtet Programmgestaltung, politische Reaktionen und die Bedeutung des internationalen Kurzfilmfestivals für Dresdens Sichtbarkeit.
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Episode notes
Kürzungen führen zum Wegfall barrierefreier Angebote
- Das Filmfest Dresden leidet unter wiederholten Kürzungen und gestrichenen Landesmitteln für Inklusion, wodurch barrierefreie Programme dieses Jahr wegfallen.
- Anne Gasschütz nennt konkrete Folgen: kein Angebot für Hör- und Sehbehinderte und gestiegene Belastung des Teams durch stagnierende Gehälter.
Teamengagement trägt das Festival am Limit
- Das Festival läuft am Rande der Selbstausbeutung: Ehrenamtliche Motivation und Teamengagement tragen die Veranstaltung trotz prekärer Finanzierung.
- Gasschütz betont, dass Kurzfilmfestivals nur kleine Nischenbudgets haben und internationale Gäste trotzdem eingeladen werden müssen.
Förderbedingungen beschränken Einsparungen
- Programmkürzungen sind nicht einfach möglich, weil Förderbedingungen und europäische Mittel an bestimmte Programmanteile gebunden sind.
- Weniger europäische Filme würden etwa zum Wegfall europäischer Förderung führen, erklärt Gasschütz.
