Gudrun Engel, ARD-Korrespondentin und Leiterin des Studios Washington, liefert prägnante Analysen aus dem Weißen Haus. Sie spricht über die Unsicherheit von Trumps Strategie, die militärischen Verlegungen und eskalierenden Dynamiken. Es geht um politische Risiken vor der Wahl, Spaltungen im Unterstützerlager und die wirtschaftlichen Folgen wie steigende Benzinpreise.
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Trump sucht Geschichtsbuch-Ruhm
Donald Trump nutzt den Iran-Konflikt, um sich historisch zu positionieren und außenpolitisch präsent zu wirken.
Gudrun Engel nennt Trumps Drang, "in die Geschichtsbücher einzugehen", als Motiv für das harte Vorgehen nach 47 Jahren Spannung.
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Alle Karten Auf Den Golfraum
Die USA verlegten nahezu die gesamte verfügbare Schlagkraft in die Region, inklusive F-22 und B-2 Bombern.
Engel betont, dass Flugzeugträger Ford und Lincoln plus Begleitschiffe, F-22 und B-2 zeigen, wie massiv Druck aufgebaut wurde.
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Erstschlag Gewollt Eskalation Ungeplant
Der Erstschlag war bewusst, die anschließende Eskalation aber offenbar unterschätzt.
Engel sagt, der Angriff war kein Unfall, aber die heftige iranische Vergeltung überraschte die US-Seite.
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Jiffer und Ingo haben frei und verfolgen den Krieg im Nahen Osten während der Hamburger Ferien. Für die beiden Hosts übernimmt Philipp Abresch vom Weltspiegel-Podcast die aktuelle Folge. Er spricht mit der Fernsehkorrespondentin Gudrun Engel, die im Weißen Haus die Pressekonferenzen mit Donald Trump besucht. „Ich glaube, er weiß selbst nicht so richtig, wie er wieder rauskommt“, fasst die Leiterin des ARD-Studios in Washington die Unsicherheit rund um Trumps Strategie zusammen. Trump selbst behauptet, dieser Krieg würde noch ein paar Wochen dauern. „Aus dem Pentagon hören wir, sie stellen sich darauf ein, dass es September werden könnte“, berichtet Gudrun Engel und beschreibt mit Blick auf die nächsten Wahlen im Herbst, wie die Stimmung in den USA zwischen einer kriegsmüden Mehrheit und loyalen Unterstützern schwankt. Im Moment ist sie unterwegs in Pennsylvania für eine Recherche und hat dort auch die Preisschilder an der Tankstelle fotografiert. In den USA kostet eine Gallone Diesel 4,95 Dollar, das sind etwa 1,25 Euro für knapp 1 Liter. „Das wird niemanden in den USA freuen, der ein Auto fährt“, so die Einschätzung von Gudrun. Gleichzeitig versucht Trump, die Bevölkerung zu beruhigen, und erklärt, dass die Preise wieder runtergehen würden.
Zweifel an US-Begründung für Iran-Angriff https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-begruendung-irankrieg-100.html
In eigener Sache: Die ARD Audiothek heißt ab Mitte März 2026 ARD Sounds. Der Name ist neu und alles, was ihr am Hören liebst, wird noch besser: Radio, Podcasts, Livestreams und Hörspiele an einem Ort – für euren Alltag, unterwegs oder zu Hause. Eure Inhalte, Abos und persönlichen Einstellungen bleiben erhalten und werden automatisch in ARD Sounds übernommen. Das müsst ihr wissen: https://hilfe.ard.de/audiothek/ueber-die-mediathek-at/ard-audiothek-wird-zu-ard-sounds/
Weltspiegel Podcast zur Lage im Iran https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp
11KM: der tagesschau-Podcast über Iran und USA - von Partnern zu Feinden https://1.ard.de/11KM_Podcast