Über Medien Reden - 365, der tägliche Podcast

# 893 Natascha Ickert: Als würde mir das Schicksal Streiche spielen (Papageno-Medienpreis 2024) | 30.08.24

Aug 30, 2024
Natascha Ickert, Journalistin beim Standard und nominiert für den Papageno-Medienpreis 2024, spricht über ihre eindrucksvolle Reportage zur Suizidprävention. Sie erzählt von den emotionalen Herausforderungen beim Interview mit Michael Herzog und der ethischen Verantwortung in der Suizidberichterstattung. Ickert vergleicht ernsthaften Journalismus mit den Sensationen in sozialen Medien und betont die Notwendigkeit, präventive Perspektiven aufzuzeigen. Zudem teilt sie ihre Erfahrungen über redaktionelle Unterstützung und die positive Wirkung ihres Journalismus auf Leser.
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Episode notes
ANECDOTE

Unerwartetes Treffen Formt Reportage

  • Natascha Ickert traf Michael Herzog nach einem Vermittlungskontakt des Neunerhauses und führte ein zweistündiges Gespräch mit ihm.
  • Dabei erzählte Herzog offen von seiner Suiziderfahrung, was die Richtung der Reportage stark prägte.
ADVICE

Redaktionelle Selfcare Organisieren

  • In der Redaktion des Standard gibt es inzwischen Ansprechpersonen und eine App für Selfcare, an die sich Journalistinnen wenden können.
  • Natascha Ickert betont, dass solche Mechanismen nach belastenden Fällen dringend nötig sind.
INSIGHT

Nähe Verändert Journalistische Distanz

  • Theorie liefert Regeln, aber der direkte Kontakt mit Betroffenen verändert die emotionale Erfahrung beim Recherchieren.
  • Natascha Ickert beschreibt, wie Nähe und Empathie das Bewahren eines professionellen Abstands erschweren.
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