
Hintergrund Der Deutschland-Stack - Alle Behörden auf einer digitalen Plattform
Apr 1, 2026
Guest
Fachgäste / Expert:innen (z. B. D64, Wissenschaft, Verwaltung)
Guest
Interviewer / Gesprächspartner (Behörden- und Verwaltungsperspektive)
Bendix Selz (D64, Digitalisierungsexperte) erklärt ein Umzugs‑Szenario mit einmaliger Anmeldung. Sabine Pfeiffer (Soziologin) warnt vor Ausschlüssen und unklarer Finanzierung. Jan Pörksen (Verwaltungsfachmann) betont föderale Hürden und Modellkommunen. Frank Karlitschek (IT‑Strateg) spricht über Open Source und europäische Beschaffung. Kurze Statements zu ID‑Wallet, Once‑Only, Inklusion und Technik.
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Episode notes
Umzug Demonstriert Once-Only Prinzip
- Bendix Selz beschreibt praktisch, wie ein Umzug mit dem Deutschland-Stack einziges Ausfüllen der Adresse erfordert und alle Ämter automatisch informiert werden.
- Beispiel: Anmeldung online, ID-Wallet-Ausweis, Auswahl der zu informierenden Behörden und direkte Online-Zahlung per Smartphone.
Zentrale Zuständigkeit Erzwingt Kompatibilität
- Thomas Jatzombek erklärt, dass alle IT-Vorhaben der Bundesministerien dem Digitalministerium vorgelegt werden müssen, damit sie finanziert werden und kompatibel sind.
- Ziel ist eine zentrale Plattform als "Maschine" für alle Behördenprodukte, damit Standards eingehalten werden.
Föderalismus Macht Einführung Kompliziert
- Föderalismus erschwert Einführung: Bürgeramt (Kommunen), Finanzamt (Länder) und Kfz-Zulassung (Bund) arbeiten unabhängig, Kommunen tragen Großteil der Bürgerkommunikation.
- Jan Pörksen betont, dass der Stack attraktiv und kompatibel mit bestehenden Landesstandards sein muss.
