
11KM: der tagesschau-Podcast Hebammen: Warum jetzt so viele ans Aufhören denken
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Mar 10, 2026 Sophie Morár, BR‑Journalistin, berichtet aus Kreißsälen und von Recherchen zur Lage der Hebammen. Sie schildert Alltag, neue Hebammenhilfe‑Verträge und deren Folgen für Beleghebammen. Es geht um steigende 1‑zu‑1‑Betreuung, finanzielle Sorgen, Proteste und mögliche Nachbesserungen. Kurz: ein Blick auf Arbeitsrealität, Konflikte und die unsichere Zukunft des Berufs.
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Episode notes
Kaiserschnittnachmittag In Ingolstadt
- Sophie Morár begleitet die Hebammen Silke und Maria bei einem lebhaften Schichtbeginn im Kreißsaal mit vier geschlossenen Türen.
- Nach vierstündigem Geburtsstillstand bereitete Silke den Kaiserschnitt vor und kam 30 Minuten später strahlend mit dem gesunden Jungen zurück.
1zu1 Zuschuss Führt Zu Einkommensrisiko
- Der Hebammenhilfevertrag will 1‑zu‑1‑Betreuung stärken, zahlt aber deutlich weniger, wenn eine Hebamme mehrere Frauen betreut.
- Früher gab es vollen Stundensatz für bis zu drei Frauen; jetzt bekommt die zweite/dritte Frau nur 30 Prozent, trotz erhöhtem Basissatz.
Verbandssplitte Erklären Vertragskonflikte
- Verhandlungen liefen ohne den Deutschen Hebammenverband, weshalb Beleghebammen-Interessen unterrepräsentiert sind.
- Zwei kleinere Verbände blieben dabei, um zumindest eine kleine Erhöhung statt Stillstand seit 2017 zu erreichen.
