
im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss Europäischer Binnenmarkt: Importquoten als Deal-Basis mit China?
Feb 24, 2026
Eberhard Sandschneider, Politikwissenschaftler und Ostasien-Experte, erklärt Hintergründe zu Merz’ China-Reise und deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Es geht um Strategien für besseren Marktzugang, EU-Einheit gegenüber China und Risiken durch Währungs- und Machtpolitik. Außerdem kurze Berichte zu BASF‑Plänen, Ukraine‑Krieg, neuen US‑Zöllen, Panama‑Hafenstreit und Libanons Wirtschaftsprotesten.
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Episode notes
China nutzt bilaterale Spaltungen in Europa
- China versucht, europäische Staaten zu differenzieren und investiert stärker in Länder mit eigener China-Politik wie Ungarn und Spanien.
- Das Ergebnis: chinesische Investitionen fließen bevorzugt nach Ungarn und Spanien statt gleichmäßig in die EU.
Importquoten als pragmatisches Steuerungsinstrument
- Offen bleiben, aber kontrollieren: Statt Abschottung empfiehlt Sandschneider Verhandlungen über Importquoten, um Überflutung durch billige Güter zu begrenzen.
- Quoten erlauben Handelspartnerkontakt ohne vollständige Marktüberwältigung europäischer Produzenten.
Wirtschaftsprobleme bedrohen Chinas politische Stabilität
- Chinas ökonomische Probleme sind real: Immobilienkrise, Deflationsrisiken und Überalterung bedrohen das Wohlstandsversprechen der Partei.
- Sandschneider warnt, dass wirtschaftliche Schwäche politische Stabilitätsfragen vor Xi Jinpings viertem Parteitag aufwerfen kann.
