
Was jetzt? Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuen
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Jan 20, 2026 Maxim Kireev, Russlandexperte der ZEIT, beleuchtet die Reaktionen Moscows auf die aktuellen Spannungen, insbesondere den Streit um Grönland. Er zeigt auf, wie Russland schadenfrohe Kommentare über die Situation macht und welche politischen Vorteile sich daraus ergeben könnten. Zudem diskutieren die Gäste, wie die Spannungen zwischen den USA und anderen Ländern, wie China, Diplomatie und wirtschaftliche Chancen eröffnen. Die Analyse vermittelt, wie geopolitische Konflikte das internationale Machtspiel beeinflussen.
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Episode notes
Völkerrecht Wird Durch Populismus Untergraben
- Trumps Brief stellt Dänemarks Besitzanspruch auf Grönland öffentlich infrage und ignoriert völkerrechtliche Fakten wie den Kieler Frieden von 1814.
- Das eskaliert NATO-internen Streit und öffnet geopolitischen Raum für Rivalen wie China und Russland.
China Profitiert Von Transatlantischer Zerreißprobe
- Steffen Richter erklärt, dass Trumps Konfrontationspolitik China die Chance gibt, Beziehungen zu Europa und Verbündeten zu vertiefen.
- Länder wie Kanada, Großbritannien und bald Deutschland nutzen die Lücke für wirtschaftliche und diplomatische Annäherung an China.
Moskaus Schadenfreude Hat Strategische Folgen
- Maxim Kireev schildert, dass russische Offizielle Schadenfreude zeigen und Trump sogar ermutigen, Grönland anzueignen.
- Eine gestörte transatlantische Einheit schwächt Europas Unterstützung für die Ukraine und nützt Russland strategisch.
