
Ganz offen gesagt #21 2020 Über die freie Szene und die Pandemie - mit Hannes Tschürtz
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Oct 27, 2020 In dieser Folge spricht Hannes Tschürtz, Musikmanager und Gründer von Ink Music, über die Herausforderungen der heimischen Musikwirtschaft während der Pandemie. Er beleuchtet, wie wichtig Live-Konzerte trotz fehlender Rentabilität symbolisch sind. Die Diskussion umfasst die Bedeutung stabiler Förderstrukturen für Künstler und die emotionalen Auswirkungen von Kunst auf das menschliche Leben. Zudem werden die Herausforderungen bei Outdoor-Events und der Einsatz von Schnelltests thematisiert, um auch in schwierigen Zeiten Zusammenkünfte zu ermöglichen.
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Episode notes
Wellenhafte Stimmung In Der Musikwirtschaft
- Die Pandemie läuft in Wellen und die Stimmung in der Musikbranche schwankt gegenläufig: Schock im März, Aufbruch im Sommer, erneute Unsicherheit im Herbst.
- Hannes Tschürtz beschreibt, wie Verschiebungen und wiederholte Absagen den Betrieb und Planbarkeit zerstören.
Live Konzerte Als Zentraler Multiplikator
- Live-Konzerte sind der Herzschlag der Musikwirtschaft und tragen weit über Gagen hinaus: Medienaufmerksamkeit, Merchandise und Tantiemen folgen verzögert.
- Fehlt die Bühne, brechen Multiplikatoren weg und Acts verlieren Sichtbarkeit und Folgeeinnahmen.
Verlorene Release Wochen Im März
- Tschürtz erzählt, wie Releases und Tourstarts exakt auf März terminiert waren und in den Lockdown liefen, etwa Lou Asriels Wien-Release.
- Viele Shows waren ausverkauft, konnten aber im Herbst nur mit stark reduzierter Kapazität nicht stattfinden, also erneut verschoben werden.



