
Apropos – der tägliche Podcast Kokain im Darm: Wie Bodypacker Drogen in die Schweiz schmuggeln
Mar 17, 2026
René Laglstorfer, Reporter für Zürich Politik & Wirtschaft, erklärt Recherchen zu Kokainschmuggel per Bodypacking. Kurze, prägnante Einblicke in wie Drogenpäckchen geschluckt werden, die Risiken für Kuriere und die raffinierte Verpackungstechnik. Es geht um Rekrutierung vulnerabler Menschen, die Rolle der Schweiz als Zielmarkt und die Ermittlungen gegen einen mutmasslichen Drahtzieher.
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Episode notes
Wie Bodypacking Physisch Funktioniert
- Bodypacker schmuggeln oft hochreines Kokain in Fingerlingen, jeder circa 20 Gramm schwer.
- Ein Kurier schluckt oft Dutzende bis 150 Päckchen; die Gesamtmenge liegt meist um ein Kilogramm im Bauch.
Hohe Lebensgefahr Bei Geplatzten Päckchen
- Ein geplatztes Paket kann einen lebensbedrohlichen Kokainschock und Multiorganversagen auslösen.
- 2022 musste ein 62-jähriger Kolumbianer nach einem Riss notoperiert werden, nur so überlebte er.
Warum Die Schweiz Als Ziel Gilt
- Die Schweiz ist wegen hoher Kaufkraft ein attraktiver Endmarkt; Verfügbarkeit und Reinheit steigen.
- Am Flughafen Zürich wurden seit 2020 mindestens 33 Bodypacker mit rund 30 Kilo Kokain gefasst.
