
Ö1 Digital.Leben Iran-Krieg: IT-Infrastruktur als Angriffsziel
Mar 25, 2026
Daniel Hickes-Wurm, Beamter in der Generaldirektion Verteidigungspolitik im Verteidigungsministerium, erklärt technische und geopolitische Verwundbarkeiten. Es geht um gezielte Angriffe auf Rechenzentren, die Bedeutung der Straße von Hormus für Unterseekabel, Folgen für Wirtschaft und Vertrauen sowie Probleme bei Reparaturen und strategische Ziele Irans.
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Episode notes
Erste gezielte Datencenterangriffe im Krieg
- Datencenter in den VAE und Bahrain wurden gezielt angegriffen und verursachten einen der größten regionalen Ausfälle.
- Viele Menschen konnten nicht arbeiten, nicht bezahlen und keine Taxis rufen, weil Infrastrukturzentren ausfielen.
Golfstaaten Bauen Wirtschaft Auf Rechenzentren
- Die Golfstaaten setzten stark auf IT-Services als Alternative zum Ölgeschäft und zogen viele ausländische Rechenzentren an.
- Investitionen kamen wegen billiger Energie, niedriger Steuern und wenig lokaler Gegenwehr, was Verwundbarkeit schuf.
Hormuz Engstelle Bedroht Europa Asien Verbindung
- Rund 90% des Internetverkehrs zwischen Europa und Asien führen durch die Straße von Hormuz, wodurch dortige Störungen weitreichende Folgen haben.
- Kabelschäden lassen sich nicht schnell reparieren, weil Reparaturschiffe wegen der Gefahrenlage nicht fahren.
