
Forschung aktuell Frauenfeindliche Haltung: Welche Rolle spielen die Medien?
Mar 24, 2026
Untersucht wird, wie mediale Bilder und Narrative frauenfeindliche Einstellungen prägen. Eine Meta‑Analyse über viele Studien und 133.000 Personen zeigt messbare Effekte, besonders bei jungen Männern. Soziale Netzwerke und geringere Kontrolle verstärken und normalisieren feindliche Inhalte. Diskussionen beleuchten frühe Prägung Jugendlicher und patriarchale Machtstrukturen als Ursachen.
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Medienkonsum Verstärkt Frauenfeindlichkeit
- Konsum sexuell erniedrigender oder halbnackter Darstellungen erhöht Frauenfeindlichkeit bei Rezipientinnen und Rezipienten.
- Meta‑Analyse von Angela Dörrow fasst 257 Studien über 47 Jahre mit ~133.000 Teilnehmenden zusammen und dokumentiert den Effekt besonders bei jungen Männern.
Kleiner Effekt Auf Gesellschaftliche Relevanz Addiert Sich
- Der gefundene Effekt ist über Medienformate, Inhalte und Zielgruppen hinweg robust, wenn auch nicht sehr groß pro Person.
- Angela Dörrow betont die gesellschaftliche Relevanz trotz moderater Effektgröße aufgrund zentraler Verbreitung.
Soziale Medien Geben Frauenfeindlichkeit Einen Boost
- Soziale Medien könnten den Effekt verstärken, weil sie mehr Inhalte, weniger Kontrolle und personalisiertes Suchverhalten erlauben.
- Dörrow vermutet einen 'Boost' durch Verbreitung, Algorithmik und geringere Moderation im Netz.
