
Epoch Times Nachrichten Podcast Gefrorener Wald zeigt Zukunft alpiner Ökosysteme - Nr.: 9016
Mar 16, 2026
Forscher entdecken Überreste eines Weißkiefernwaldes oberhalb der heutigen Baumgrenze und nutzen sie zur Klimarekonstruktion. Paläoklimatologie zeigt Wachstumszeiten vor 6000 Jahren und klimatisch bedingten Rückzug. Vulkanische Abkühlung und stationäre Eisflächen erklären Erhaltung von Holz und Pollen. Diskussion über künftige Verschiebung von Baumgrenzen durch Erwärmung und lokale Faktoren.
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Gefrorener Weißkiefernwald über der Baumgrenze
- Forscher der Montaigne State University fanden Überreste eines Weißkiefernwaldes 200 Meter über der heutigen Baumgrenze in den Beartooth Mountains.
- Der Wald bildete sich vor ~6000 Jahren bei Sommertemperaturen wie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde dann vor ~5500 Jahren durch Abkühlung vom Eis konserviert.
Waldwandel durch solare und vulkanische Einflüsse
- Der Weißkiefernwald entstand vor etwa 6000 Jahren in 3000 Metern Höhe, als Sommerwerte denen der späteren 20. Jahrhunderts entsprachen.
- Nach rund Jahrhunderten führte abnehmende Sonneneinstrahlung und spätere vulkanische Aktivität zu Abkühlung und Rückzug der Baumgrenze.
Greg Lees Fund öffnete die Bergarchive
- Archäologe Greg Lee entdeckte 2007 in den Beertooth Mountains einen 10.300 Jahre alten Holzspeer und lenkte so die Aufmerksamkeit auf dort erhaltene organische Materialien.
- Kleine, unbewegte Eisflächen akkumulieren Pollen, Holzkohle und Makrofossilien und liefern damit seltene Langzeitdaten außerhalb von Grönland und Antarktis.
