
Zur Frage der Nation. Der profil-Politikpodcast Die Geschichte der FPÖ: Deutschtümelei, Skandale und Kickls Taktik
Mar 30, 2026
Gernot Bauer, profil-Innenpolitikchef mit 25 Jahren Erfahrung in der Beobachtung der FPÖ, skizziert die 70-jährige Parteigeschichte. Er spricht über frühe NS-Belastungen und innere Richtungsstreitigkeiten. Es geht um die Wandlung von Deutschtum zu Österreich-Patriotismus, die Rolle von Zuwanderung in der Mobilisierung und Kickls taktische Inszenierungen.
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FPÖ als ewige Revoluzzerin trotz Altpartei-Status
- Die FPÖ gibt sich als ewige Revoluzzerin, ist aber historisch selbst eine Altpartei mit 70 Jahren und mehrfacher Regierungsbeteiligung von kurzer Dauer.
- Gernot Bauer betont, die Partei war meist Oppositionspartei und nur dreimal in Regierung, das prägt ihr Selbstverständnis und politische Bilanz.
Gründung 1956 Im Hotel Weißer Hahn
- Die FPÖ wurde 1956 im Hotel Weißer Hahn in Wien gegründet mit dem Leitspruch Glaube, Treue, Opferbereitschaft.
- Gernot Bauer fand die Festschrift in der Nationalbibliothek und nennt Anton Reintaler, einen früheren hohen NS-Funktionär, als ersten Parteiführer.
Kontinuitäten Völkischen Denkens In Der FPÖ
- Die FPÖ hat historische Wurzeln im Verband der Unabhängigen mit starken Spannungen zwischen ehemaligen Nationalsozialisten und Nationalliberalen.
- Bauer sieht Kontinuitäten völkischen Denkens; Parteiprogramm erwähnt Österreich als Teil der deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft.

