Pip Klöckner, ein führender Experte im Online-Marketing und SEO, hat Idealo zu einer Macht im digitalen Raum entwickelt. Er spricht darüber, wie er einst 1,7 Millionen Euro für Domains investierte und aus einem Rechtsstreit mit RTL wertvolle Lektionen lernte. Klöckner teilt seine Erfahrungen aus der Frühzeit des Online-Marketings und erklärt, warum sein BWL-Hintergrund ihm Vorteile verschaffte. Zudem erzählt er von seiner Zeit bei Ladenzeile und warum er sich entschieden hat, nicht für Oliver Samwer zu arbeiten.
39:24
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Frühe SEO-Erfahrung und RTL-Klage
Philipp Klöckner begann im Online-Marketing quasi als Zufallssandkastenprojekt bei Dialo.
Er erzielte hohen Traffic mit SEO-Seiten zu TV-Castingshows und wurde dafür von RTL verklagt.
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Millionen-Investition in Domains
Klöckner investierte ein Jahr lang 1,7 Millionen Euro in Domainkäufe.
Das Arbitrage-Geschäft mit Amazon-Provisionen ermöglichte diese Investition.
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BI-Tools bei Idealo für SEO
Ein BI-System half bei Idealo, den Prozess der Produktdaten zu optimieren.
So konnten Rankings effizienter überwacht und Arbeitsprozesse verbessert werden.
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Man könnte ihn fast eine kleine SEO-Legende nenne…
Man könnte ihn fast eine kleine SEO-Legende nennen, in jedem Fall ist Pip Klöckner einer der cleversten Typen im deutschen Online Marketing. Im neuen OMR Podcast erzählt er jetzt, wie er Idealo zu einer SEO-Macht geformt hat, wie er mal 1,7 Millionen Euro in einem Jahr für Domains ausgegeben hat und warum sich die SEO-Szene in den letzten Jahren so wandeln musste.
Alle Themen vom Podcast mit Pip Klöckner (Teil 1) auf einen Blick:
Von Idealo zu Agrarmaschinen: Philipp Klöckners Karriere in der Kurzzusammenfassung (ab 4:10)
Wie ist Klöckner zum Online Marketing- und SEO-Profi geworden, obwohl er doch eigentlich Investment-Banker werden wollte? (ab 5:30)
Was hat er aus einem langen Prozess gegen RTL gelernt? (ab 9:39)
1,7 Millionen Euro für Domains: Womit hatte Klöckner schon vor Jahren so viel Geld verdient? (ab 10:56)
Wie hat Klöckner das SEO-Thema bei Idealo auf- und ausgebaut? (ab 12:50)
Die Anfangsphase im Online Marketing: Wieso hatte Klöckner mit BWL-Hintergrund einen Vorteil gegenüber anderen Marketern? (ab 14:30)
Klöckner wollte einen Multipoint of Sales-Shop aufbauen – lange vor Home24 & Co. Daran ist er gescheitert (ab 16:04)
Wie wurde Idealo zur SEO-Kaderschmiede und wer sind die entscheidenden Personen? (ab 16:48)
Oliver Samwer wollte, dass Philipp Klöckner einen Idealo-Klon für ihn baut. Er entscheidet sich damals lieber für Ladenzeile – und lässt auch Zalando links liegen. So hat er Ladenzeile zu Beginn aufgebaut (ab 18:30)
Nach einem Jahr Break Even: Wie Ladenzeile für 35 Millionen Euro an Springer gegangen ist (ab 23:22)
Wieso Philipp Klöckner jetzt lieber mit Beteiligungen an Rocket-Unternehmen unterwegs ist, statt als Berater tätig zu sein – sein Consulting-Modell (ab 24:33)
Für diese Rocket-Unternehmen war Klöckner auf der ganzen Welt tätig. Und deshalb fliegt Rocket die komplette SEO-Abteilung internationaler Startups nach Berlin ein (ab 26:29)
Wie unterscheidet sich internationales SEO von deutschem? (ab 30:05)
Wie das Beispiel Wimdu vs. Airbnb die Veränderungen bei Google zeigt und wie Klöckner Wimdu über Airbnb platziert hat (ab 31:46)
Welche Webseiten man in neuen Märkten immer als erstes starten sollte (ab 36:55)
Das versprochene Glossar
Sandbox-Projekte: Testprojekte, die mit Ressourcen und Freiheiten ausgestattet sind, um Neues auszuprobieren.
Traffic Spikes: Extreme Ausschläge im Traffic einer Webseite – in diesem Fall nach oben.
Exact-Match-Domain-Bonus: Eine Exact-Match Domain wird in Deutschland meist Keyword-Domain genannt. Sie bezeichnet eine meist exakte Übereinstimmung zwischen Suchanfrage und Domain-Namen. Beispiel: Jemand sucht nach Springseil und die Domain lautet springseil.de – der Betreiber dieser Webseite bekam von Google lange Zeit einen Ranking-Bonus.
BI-Tools: Software, die bei der Datenauswertung und –analyse helfen. Das Ziel: Business Intelligence – also Informationen über das eigene Unternehmen zu sammeln, um Strategien zu entwickeln.
competitive edge: Wettbewerbsvorteil
dropshippen: Drop-Shipping beschreibt im Online-Handel folgenden Vorgang: Ein Shopbetreiber ohne eigenes Lager nimmt eine Bestellung entgegen und leitet diese an den Großhändler weiter. Dieser verschickt die Ware neutral verpackt direkt an den Kunden. Der Kunde zahlt aber beim Shopbetreiber, der sich ein eigenes Lager spart und die Lieferung mit dem Großhändler abrechnet.