Datenfreiheit!

Datenfreiheit #49: Videoüberwachung und VeRA

Aug 29, 2025
Elisabeth Braun‑Jäger, Leiterin der Abteilung Inneres, Videoüberwachung und Verkehr beim LfDI Baden-Württemberg, erklärt die komplexen Fragestellungen rund um die Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Sie diskutiert den rechtlichen Rahmen, die Herausforderungen bei der Überwachung von Müllcontainern und die Unterschiede zwischen staatlicher und privater Überwachung. Besonders spannend ist die Diskussion über den Einsatz von KI in der Videoüberwachung und die damit verbundenen technischen Probleme. Zudem beleuchtet sie das Projekt VeRA und die anstehenden gesetzlichen Änderungen.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
INSIGHT

Keine Einheitslösung Für Rechtsgrundlagen

  • Es gibt keine einheitliche Rechtsgrundlage für öffentliche Videoüberwachung; die Verantwortlichkeit und der Zweck entscheiden.
  • Polizei- und Landesgesetze sowie spezielle Regelungen bestimmen zulässige Einsätze je nach Use Case.
INSIGHT

Kriminalitätsschwerpunkt Als Eingriffsschwelle

  • Kriminalitätsschwerpunkte müssen objektivierbar sein und aus polizeilichen Daten hervorgehen.
  • Prognosebasiert kann Videoüberwachung zeitlich und räumlich eng beschränkt werden.
INSIGHT

Staatliche Hoheit Im Öffentlichen Raum

  • Im öffentlichen Raum liegt Videoüberwachung grundsätzlich beim Staat, private Akteure haben nur begrenzte Ausnahmen.
  • Unterschiedliche Rechtskreise (Bund, Land, Kommune, privatwirtschaftlich) können an einem Ort nebeneinander greifen.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app