
Ab in den Urlaub – Der Crash des Internet-Imperiums Unister Ab in den Abgrund (2/3)
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Mar 6, 2026 Michael Hummel, ehemaliger Justiziar bei Unister, erzählt aus seiner Zeit im Unternehmen. Er berichtet von internen Konflikten, aggressivem Marketing und massiven Rechtsstreitigkeiten. Er schildert die dramatische Razzia im Dezember 2012 und wie Ermittlungen, Vorwürfe und Geschäftsgebaren das Unternehmen ins Wanken brachten.
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Episode notes
Razzia im Büro Als Wendepunkt
- Michael Hummel erlebt am 11. Dezember 2012 eine Durchsuchung durch die Steuerfahndung im Unister-Büro.
- Ermittler nehmen E-Mails, Papierkorb-Inhalte und Buchhaltungsunterlagen mit, sechs Städte sind betroffen.
Suchmaschinenstrategie Als Wachstumsmotor
- Unister setzte massiv auf Google-Marketing und kaufte Keywords sowie Konkurrentennamen, um Nutzer abzufangen.
- Die Firma soll laut Episode rund 100 Millionen Euro in Suchmaschinenwerbung investiert haben und oft auf Platz 1 gelistet gewesen sein.
Abhängigkeit Von Google Führt Zu Risiko
- Google drohte 2011 mit Kontenschließung, weil Unister Regeln umging, etwa durch tausende Werbekonten und Zwischenseiten für Klickumsatz.
- Das zeigt, wie eng Traffic- und Plattformabhängigkeit das Geschäftsmodell machte.

