
Der Rest ist Geschichte Krebs - Der Angstgegner
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Jul 3, 2025 In dieser Folge sprechen Bettina Hitzer, Professorin für Geschichte der Medizin, und Peter Voswinckel, Arzt und Medizinhistoriker, über die faszinierenden Entwicklungen in der Krebsforschung. Sie beleuchten die düstere Geheimhaltung von Diagnosen bis in die 1970er Jahre und die Fortschritte im 19. Jahrhundert. Besonders spannend ist die ideologische Krebsforschung im Nationalsozialismus und wie aus grausamen Experimenten letztlich die Chemotherapie entstand. Ihre Erzählungen bieten einen tiefen Einblick in die kulturelle Emotionsgeschichte dieser Krankheit.
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Episode notes
Virchows Zellularpathologie
- Rudolf Virchow entdeckte die Zellularpathologie und definierte Krebs als bösartiges, unkontrolliertes Zellwachstum.
- Jede Krebserkrankung nimmt ihren Ausgang von einer einzelnen Zelle.
Die Krebsbaracke als Pionier
- Die Krebsbaracke wurde 1903 als erste Einrichtung zur zentralen Behandlung und Forschung von Krebs in Berlin eröffnet.
- Sie förderte die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Fachrichtungen.
Debatte um Aufklärung bei Krebs
- Anfangs wurde Patienten oft die Krebsdiagnose verheimlicht, doch erste Kritiker forderten das Recht auf Aufklärung.
- Menschliches Selbstbestimmungsrecht bei der Krankheitsinformation wurde damals diskutiert.



