
NZZ Akzent Korrespondent Volker Pabst: Im Zug durch die Ukraine
Mar 21, 2026
Volker Pabst, NZZ-Korrespondent für Ost- und Mitteleuropa, erzählt von einer Zugreise quer durch die Ukraine. Er berichtet von engen Abteilen, Gesprächen mit Mitreisenden und dem Alltag der Zugbegleiterin. Die Eisenbahn wird als Lebensader, Reparaturteams und Orte nahe der Front thematisiert. Kurz, lebendig und nah an den Menschen.
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Episode notes
Intime Zugabteile Werden Zu temporären Wohngemeinschaften
- Volker Pabst beschreibt eine Zugfahrt im Viererabteil von Dnipro nach Westen als intime Wohnsituation auf Zeit.
- Er erzählt von einer gestressten alleinerziehenden Mutter und ihren Kindern, wie der zehnjährige Atiom im Gang Fußball spielte und so Gespräche entstanden.
Oben Liegen In Viererabteilen Ist Praktisch
- Packen und Umziehen ist bei Nachtzügen Teil der Reiseetikette; reizvoll ist es, sich rasch einzurichten und Privatsphäre zu schaffen.
- Volker empfiehlt oben zu liegen, weil man dort weniger gestört wird und besser liegt als sitzt.
Zug Als Symbol Für Ukrainischen Widerstand
- Die Eisenbahn ist seit Kriegsbeginn zur zentralen Lebensader und einem sichtbaren Symbol des ukrainischen Durchhaltewillens geworden.
- Souvenirstände am Kiewer Hauptbahnhof und offizielle Propaganda verstärken die Bedeutung der Züge als nationales Kultobjekt.
