Eine Flucht aus London führt Cohen auf die griechische Insel Hydra, wo er in einer Künstlerkolonie lebt. Begegnungen mit Marianne Ihlen prägen sein Gefühlsleben. Armut, Drogen und kreatives Ringen begleiten die Arbeit an dem Roman Beautiful Losers. Schließlich entsteht ein Wendepunkt: aus Schriftsteller wird Musiker, ein erster Song entsteht.
25:21
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Hydra als kreatives Exil
Leonard Cohen zog nach Hydra und lebte dort in einfachen Verhältnissen, schrieb seinen Roman Beautiful Losers und kaufte später ein Haus für 1500 Dollar.
Marianne Ihlen beschreibt das Zusammenleben: Sonne, Musik, Drogen, Liebe, und Cohens enge Beziehung zu ihrem Sohn Axel während fünf Jahren auf der Insel.
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Das erste Treffen im Laden
Marianne erinnert sich an ihr erstes Treffen mit Cohen im Laden: er stand in der Türöffnung mit der Sonne im Rücken und sprach mit einer bemerkenswerten Stimme.
Sie zitiert die Vorhersage ihrer Großmutter und nennt Cohens Stimme "golden", was ihre sofortige Verliebtheit erklärt.
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Cohens emotionale Offenheit gegenüber Erinnerung
Als Kari Hesthamar ihr Radioprojekt nach Hydra-Erinnerungen mit Leonard Cohen teilte, reagierte Cohen offen trotz angeblich schlechtem Gedächtnis und hörte berührt Mariannes Stimme.
Seine Reaktion zeigt Cohens emotionale Bindung an die Vergangenheit und Bereitschaft, alte Geschichten anzuhören.
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Der Kanadier Leonard Cohen ist nach London gegangen, um neu anzufangen und als Schriftsteller durchzustarten. Da steht er nun im Regen. Und die depressive Stimmung bleibt. Da geht er nach Hydra, eine griechische Insel ca. 60 km vor der Küste Athens. Hier treffen sich Künstlerinnen und Künstler, Cohen schreibt seinen zweiten Roman, "Beautiful Losers". Er lernt die Norwegerin Marianne Ihlen kennen. Sie verbindet eine romantische Liebe, doch das Geld ist knapp, Drogen machen die Runde. Und es gibt einen Wendepunkt in Leonards Künstlerleben: Er schreibt einen Song.
Die Musikjournalistin Diviam Hoffmann ist Host und Autorin des ARD-Podcasts "So Long, Cohen". Sie hat in Berlin und Paris Literaturwissenschaften studiert. Ihre Themen sind Pop, Gesellschaft und Feminismus. Auf WDR 3 moderiert sie mit Klaus Walter die wöchentliche Musiksendung "Ex & Pop".
Sie lebt in Berlin.
Die Podcasterin Denise Fernholz hat bei Erfolgsformaten wie "Die Ernährungs-Docs" mitgearbeitet, zuvor war sie bei OMR und in der Online-Redaktion vom STERN. Sie interessiert sich für das Leben ihrer Generation, zu hören in "Sind wir endlich da?". Sie lebt in Hamburg.
Creative Producer ist Giuseppe Maio, deutsche Stimmen: Hans-Werner Meyer (Leonard Cohen), Felix Knopp (Guy Dale), Jens Wawrczeck (Ira Nadel). Mit Musik von Mute Swimmer.
Die Interviewauszüge mit Marianne Ihlen sind aus dem Feature "So long, Marianne" von Kari Hesthamar (NRK/WDR 2005/2007).
Unser Podcast-Tipp: Musik-Insiderwissen von und mit Peter Urban.
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urban-pop-musiktalk-mit-peter-urban/84490976/
Und eine Riesenempfehlung noch, hört auch den Podcast Ex & Pop von Host Diviam Hoffmann und Klaus Walter, Ihr findet ihn hier:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/wdr-3-open-ex-und-pop/95588244/
Cohens Zeit auf Hydra könnt Ihr auch in der Spielfilmserie "So Long, Marianne" sehen. Ihr findet die Serie in der ARD Mediathek:
https://1.ard.de/So_Long_Marianne_Serie