
Kontrafunk: Die Sonntagsrunde Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Entgeht Ungarn dem Untergang?
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Mar 15, 2026 Jan Mainka, Chefredakteur der Budapester Zeitung, liefert wirtschaftliche und kulturelle Perspektiven. Boris Kálnoky, Journalist und Medienschul-Leiter, erklärt Strategien, Sozialpolitik und Kampagnen. Bence Bauer, Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts, bietet historische Einordnungen und Wahleinschätzungen. Es geht um Orbáns Rolle, Fidesz-Politik, Familien- und Arbeitsprogramme, Korruptionsvorwürfe und Wahlkampfstrategien.
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Wirtschaftskrise Schwächt Langfristigen Rückhalt
- Orbáns Rückhalt hat wegen längerer Krisenjahre abgenommen, die Opposition war lange zersplittert.
- Boris Kálnoky nennt seit 2020 fünf Jahre permanenter Krisen und sinkende Reallöhne als politischen Preis für Fidesz.
EU-Gelder Zur Stärkung Einheimischer Wirtschaft Umgelenkt
- Regierungspolitik fördert inländische Firmen und bindet EU-Gelder nationalen Unternehmen zu, was in Brüssel als Korruption kritisiert wird.
- Boris Kálnoky erklärt die Strategie, EU-Gelder im Land zu halten und 'unfaire' Rückflüsse an westliche Konzerne zu verhindern.
Fortwirkung Des Kommunismus Auf Institutionelle Netzwerke
- Postkommunistische Netzwerke wirken lange nach und prägen Institutionen, Medien und Wirtschaft; Orban versucht diese Strukturen zu überwinden.
- Bence Bauer betont, dass nach 36 Jahren die postkommunistischen Eliten langsam abtreten, aber neue Netzwerke folgen.
