
Forschung aktuell Experiment am CERN: Transport von Antimaterie
Mar 24, 2026
Frank Grotelüschen, Radio-Korrespondent und Wissenschaftsreporter, berichtet live vom CERN. Er schildert das BASE-Team und die winzige Antiprotonenfalle. Es geht um die technischen Herausforderungen beim LKW-Transport, die Überwachung der Antiprotonen während der Fahrt und Pläne für längere, größere Transporte.
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Erster LKW-Transport einer Antiprotonenfalle
- Das BASE-Team unter Leitung von Stefan Ulmer transportierte erstmals eine Antiprotonenfalle wie einen tonnenschweren Kleiderschrank per LKW über das CERN-Gelände.
- 92 Antiprotonen waren zwei Wochen in der Falle gespeichert, dann hob ein Kran die Apparatur vorsichtig auf den LKW und fuhr etwa zehn Kilometer in zwei Runden.
Antiprotonen werden in einer gekühlten Vakuumfalle gehalten
- Antiprotonen werden nicht als Klumpen transportiert, sondern in einer ein Meterhohen, elektromagnetisch arbeitenden Falle mit extremem Vakuum und einem stark gekühlten Spezialmagneten.
- Die Falle wiegt knapp eine Tonne, hält Antiprotonen in Schwebe und benötigt Batterieversorgung und Kühlung während des Transports.
Technische Risiken beim Transport von Antimaterie
- Kritische Transportfaktoren sind ständige Stromversorgung des Magneten, Kühlung, und Aufrechterhaltung des Vakuums sowie Minimierung von Erschütterungen.
- Während der Fahrt zeigten Messkurven gelegentliche Abweichungen, doch die Antiprotonen schienen den Trip zu überleben.
